Annie Spillmann
Schösslerstrasse 44
CH-8964 Rudolfstetten
+41 (0)56 633 75 39
+41 (0)79 563 11 52
 
Kleines Boxerbild

Es freut uns, dass Sie unsere "Heimatseite" besuchen.


Unser Haus im Dezember 05

Auf dem Bild sehen Sie die ganze Familie Spillmann.
Von links nach rechts Claudio 24; Silvio 27; Mutter Annie; Vater Max und Mario 26.
Wir wohnen seit 27 Jahren in unserem Haus auf dem Mutschellen. Die beiden Söhne Silvio und Mario sind bereits ausgeflogen.
Das Hobby meiner Frau Annie dürfte ja bekannt sein.. Einmal Boxer, immer Boxer. Sie züchtet schon seit 30 Jahren mit viel Liebe und Erfolg diese Rasse. Ich spiele Trompete im Musikverein Harmonie Urdorf.


In unserer 2. Heimat Lenzerheide.
Ein verträumtes Paar Annie und Falco.



Rudolfstetten liegt zwischen Bremgarten und Dietikon am Mutschellenpass. Das Dorf zählt ca 3900 Einwohner und liegt 520 müM. Koordinaten: 670875;246765.
Anfahrweg süedlich von Bremgarten bis Lichtsignalanlage links; nördlich von Dietikon bis Lichtsignalanlage rechts bis Schösslerstrasse 44.



Hier ein kleiner Abriss aus der Geschichte der Gemeinde Rudolfstetten


Rudolfstetten ist ein gutes Beispiel für eine Siedlung, in der seit Jahrhunderten Menschen auf unspektakuläre Weise gelebt und gearbeitet haben. Der Hof 'Rudolfstettin' wurde 1190 dem Kloster Engelberg geschenkt. Zur Zeit kennen wir kein älteres Dokument als diese Schenkungsurkunde, in dem die Ortsbezeichnung vorkommt. Was genau verschenkt wurde, steht nicht in der Urkunde.

Bedeutende historische Ereignisse aus unserer Gegend sind nicht überliefert. Man interessierte sich allenfalls für die Taten eines Kaisers Barbarossa und eines Königs Richard Löwenherz von England, die um 1190 ihr Leben und ihre Freiheit aufs Spiel setzten, als sie versuchten, das heilige Land von den Mohammedanern zu befreien. In unserem Land bauten damals vor allem die Zähringer eine Infrastruktur von sicheren Städten auf, um die Voraussetzungen für eine höhere Ordnung im Lande zu schaffen. Das Kloster Engelberg, das mit dem Hof Rudolfstettin beschenkt wurde, bestand schon seit etwa 50 Jahren. Wie viele andere damalige Siedlungen war auch Engelberg nicht nur als Stätte religiöser Erbauung in der Einsamkeit des Bergtals, sondern zugleich auch zur Erschliessung und Kolonisierung des abgelegenen Landesteils eingerichtet worden. Stifter waren die Herren von Sellenbüren. Wegen der geringen Produktivität der damaligen Landwirtschaft waren die meisten Leute mit der Produktion von Esswaren und Kleidern beschäftigt, sei es als Leibeigene, Knechte, Pächter oder eher seltener als freie Bauern.

Im Jahre 1256 tritt Engelberg einige Grundstücke in Rudolfstetten an Arnold von Rothenburg und seine Söhne ab. Die Klöster St. Gallen, Gnadenthal, Wettingen und St. Blasien haben Besitz in Rudolfstetten. Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen im Jahre 1415 wird die Blutsgerichtbarkeit der Landvogtei Baden zugeteilt (Amt Dietikon), Bremgarten übernimmt den Unterhalt der Strasse nach Zürich, baut über die Reppisch eine Holzbrücke und gewährt Rudolfstetten Zollfreiheit. Ca. 1430 entstand die erst Dorfoffnung (Dorfverfassung), und 1438 kommt die Vogtei Rudolfstetten inkl. Hof Friedlisberg von der Familie Schwend an Bremgarten. Rudolfstetten erhält einen eigenen Untervogt, zwei Dorfmeier und einen Sekelmeister. Es wird dem Bremgarter Verwaltungskreis 'Niederamt' angeschlossen. In Rudolfstetten gibt es weiter die 'Gotteshausleute' der Klöster Engelberg, St. Blasien und Wettingen, die militärisch durch Bremgarten nicht erfasst werden. Ab 1730 sind die Gemeinderechnungen vorhanden. 274 Einwohner zählte man 1798. Rudolfstetten gehörte zum Kanton Baden, Bezirk Bremgarten. Erst 1803 mit der Erschaffung des Kantons Aargau durch Kaiser Napoleon kommt die Gemeinde zum Kanton Aargau, Bezirk Bremgarten. Der Aargau wurde damals ein unabhängiger Kanton der napoleonischen Schweiz. Mit dem Gesetz vom 30. Brachmonat 1803 wurde unsere Gemeinde unter dem Namen 'Rudolfstetten und Höfe' dem Kreis Lunkhofen zugeteilt, der später zum Friedensrichterkreis Bremgarten wurde. Dieses Datum ist das eigentliche Entstehungsdatum vieler Gemeinden des Kantons Aargau. Das erste Protokoll einer Gemeinderatssitzung in Rudolfstetten datiert vom 26. Herbstmonat 1803.

Das Geschehen im Staat wurde vom Ende der alten Eidgenossenschaft, während der Zeit Napoleons und bis 1848, durch die Auseinandersetzung zwischen den liberalen und den konservativen Kräften geprägt. Die Liberalen, die sich für die Freiheiten und Rechte einsetzten, die in der französischen Revolution zum politischen Programm geworden waren, gewannen 1848 die Oberhand gegen die Konservativen, die nach den Stürmen der Revolution und der französischen Besetzung gerne das frühere eidgenössisch modifizierte Feudalsystem wieder eingeführt hätten. Der Bundesstaat entstand.

In den Fünfziger- und vor allem Sechzigerjahren wuchs die ganze Mutschellenregion stürmisch. Die Einwohnerzahl in Rudolfstetten stieg stetig an und 1960 konnte man bereits 1106 Einwohner zählen. Am 01. Januar 1967 folgte der völlige Zusammenschluss von Rudolfstetten und Friedlisberg. Bis dahin waren die Verwaltung, Steuern und Gemeindeversammlungen separat, aber man galt als einheitliche Polizeigemeinde. Die genaue Dorfbezeichnung lautet seither Rudolfstetten-Friedlisberg.

Quellennachweis www.rudolfstetten.ch